
Autor: David G.
Umzugsfirma: A&G Logistic
Datum: Februar 2026
Der Auslöser für den Umzug war eine neue Stelle in Schweden. Nach meiner Arbeitslosigkeit war klar, dass ich flexibel sein musste und diese Chance nutzen wollte. Emotional war das keine ganz einfache Entscheidung, weil Wien lange mein Lebensmittelpunkt war. Gleichzeitig war mir bewusst, dass ich für diesen Schritt selbst verantwortlich bin – auch finanziell. Genau deshalb wollte ich den Umzug so sauber und durchdacht wie möglich angehen.
Mir war schnell klar, dass ich Angebote vergleichen muss. Ich habe viel Zeit investiert und online recherchiert. Zusätzlich habe ich etwa zwölf Umzugsunternehmen direkt kontaktiert und parallel auch Sirelo genutzt. Diese Kombination war für mich sehr hilfreich, weil ich dadurch einen guten Überblick bekommen habe.
Einige Firmen haben sich gar nicht gemeldet, andere waren nur innerhalb Österreichs tätig und kamen für einen internationalen Umzug nicht infrage. Am Ende habe ich von insgesamt fünf Unternehmen tatsächlich Angebote erhalten. Besonders wichtig war mir eine persönliche Besichtigung. Dinge lassen sich vor Ort einfach transparenter besprechen als nur per Telefon oder E-Mail.
A&G Logistic hat mich bei der Besichtigung überzeugt. Der Termin war angenehm, professionell und ohne Druck. Der Preis war aus meiner Sicht in Ordnung, und ich hatte das Gefühl, dass realistisch eingeschätzt wurde, was machbar ist und was nicht.
Die Vorbereitung hat mehr Zeit und Energie gekostet, als ich ursprünglich gedacht hatte. Gerade weil ich selbst für den Umzug bezahlt habe und kein Arbeitgeber dahinterstand, wollte ich keine übereilte Entscheidung treffen. Die Abstimmung mit dem Unternehmen, das Einholen der Angebote und das Vergleichen der Leistungen waren zeitintensiv, aber notwendig.
Mir war wichtig, dass klar ist, was transportiert wird und wie der Ablauf aussieht. Auch formale Dinge wie Parkzonen und Zeitfenster mussten organisiert werden. Insgesamt hatte ich das Gefühl, gut vorbereitet zu sein, auch wenn nicht alles perfekt planbar ist.
Der eigentliche Umzugstag ist insgesamt gut verlaufen. Zwei Männer sind gekommen, sie waren freundlich und haben etwa viereinhalb Stunden für den gesamten Ablauf gebraucht. Menschlich hat es gut gepasst, und man hat gemerkt, dass sie als Team zusammenarbeiten können.
Es gab allerdings auch ein paar Herausforderungen. Die Halteverbotsschilder wurden relativ spät aufgestellt und hatten zudem ein falsches Datum. Das hat unnötigen Stress verursacht. Außerdem waren die Männer nicht immer so vorsichtig mit den Möbeln, wie ich es mir gewünscht hätte. Ein Beispiel war eine große, alte Vitrine, die von nur einer Person alleine getragen wurde, obwohl zwei Personen sicherer gewesen wären.
Trotzdem blieb die Situation insgesamt kontrollierbar, und der Umzug ist ohne größere Schäden oder Eskalationen abgelaufen.
Die Lieferung nach Stockholm ist grundsätzlich organisiert, allerdings warte ich aktuell noch auf einen Teil meiner Sachen. Ein Teil ist bereits angekommen, aber der Umzug ist für mich erst vollständig abgeschlossen, sobald auch der Rest geliefert wurde. Dieses „Dazwischen“ ist ungewohnt: Man ist schon am neuen Ort, aber noch nicht komplett angekommen, weil wichtige Dinge noch fehlen.
Das Einleben in Stockholm ist eine neue Herausforderung, aber unabhängig vom Umzug selbst. So richtig starten kann der neue Alltag für mich erst dann, wenn alles vollständig da ist. Bis dahin richte ich mich Schritt für Schritt ein, aber es bleibt das Gefühl, dass der Umzug noch nicht ganz abgeschlossen ist.
Das Budget hat im Großen und Ganzen meinen Erwartungen entsprochen. Es gab bisher keine Überraschungen, weder nach oben noch nach unten. Für mich war entscheidend, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmig war. Gerade weil ich selbst gezahlt habe, war Transparenz hier ein zentraler Punkt.
Wenn ich auf den gesamten Prozess zurückblicke, gibt es ein paar Dinge, die ich anderen mitgeben würde:
• Plant ausreichend Zeit und Energie für die Suche nach dem richtigen Umzugsunternehmen ein.
• Kontaktiert mehrere Firmen direkt und nutzt zusätzlich Vergleichsplattformen wie Sirelo.
• Rechnet damit, dass viele Unternehmen gar nicht antworten oder nur national tätig sind.
• Holt euch Informationen online, aber auch von Familie und Freunden.
• Besteht nach Möglichkeit auf eine Besichtigung, um Missverständnisse zu vermeiden.
Der Umzug von Wien nach Stockholm ist kein Selbstläufer. Er hat viel Organisation, Geduld und Eigeninitiative erfordert. Nicht alles lief perfekt, aber insgesamt war es eine machbare und lehrreiche Erfahrung. Für mich hat sich der Aufwand gelohnt, weil ich das Gefühl habe, eine bewusste und informierte Entscheidung getroffen zu haben. Vollständig abgeschlossen ist der Umzug für mich allerdings erst, wenn auch der letzte Teil meiner Sachen angekommen ist. Gerade bei einem internationalen Umzug, den man selbst finanziert, sind Transparenz, Vergleich und persönliche Einschätzung entscheidend.